Skip to main content

Wasserwelle mit Glätteisen machen – Der perfekte 20er Jahre Look

Wasserwelle mit Glätteisen machenWasserwellen im Haar sind kein neuer Modetrend, sondern waren bereits in den 1920er Jahren absolut angesagt. Viele bekannte TV-Stars trugen diese Frisur und auch Zuhause lassen sich die lockeren Wellen ganz leicht selber machen. Hilfreich dabei ist ein Glätteisen, mit dem der Frisurentrend im Handumdrehen klappt.

Wasserwellen Frisuren

Nicht nur in den 20er und 30er Jahren waren Wasserwellen ein angesagter Frisurentrend. Mittlerweile ist die Frisur von damals wieder angesagt und auch die Stars haben den einst vergangenen Look für sich entdeckt. Wer auch heute noch auf den Frisurenlook von damals steht, oder einfach mal etwas Neues ausprobieren möchte, ist mit der Wasserwellen Frisur gut beraten. Werden die Haare jedoch zum ersten Mal in diesem Look gestylt, dann sollte mindestens eine Stunde oder etwas mehr eingeplant werden.

Neben ausreichend Zeit benötigt man ein bisschen Geschick, die nötigen Pflegeartikel, wie zum Beispiel Schaumfestiger, und natürlich ein Glätteisen. Hilfreich kann es sein, wenn eine zweite Person bei den ersten Versuchen hilft, denn im Vergleich zu anderen Wellen lassen sich Wasserwellen nicht ganz so einfach ins Haar zaubern.

Wasserwellen mit dem Glätteisen machen

In den 30er Jahren wurden Wasserwellen klassisch gelegt und mit Haarklammern befestigt und in Form gebracht. Heute ist das Styling dieser Frisur um einiges leichter, denn das Glätteisen spart Zeit und Aufwand beim Haarstyling.

  1. Zuerst müssen die Haare gewaschen werden, denn Wasserwellen werden immer mit feuchtem Haar gestylt.
  2. Um mehr Festigkeit zu bekommen und den locken mehr Halt zu geben, wird Schaumfestiger gleichmäßig im ganzen Haar verteilt.
  3. Um die Wellen gleichmäßig in das Haar zu bringen, müssen die einzelnen Haarpartien in gleich große Strähnen geteilt werden.
  4. Anschließend wird ein exakter und tief sitzender Seitenscheitel gezogen. Das klappt am besten mit einem sogenannten Stielkamm.
  5. Oberhalb der Stirn wird nun eine ca. 5 cm breite Strähne abgetrennt.
  6. Die Strähne wird oben am Haaransatz mit dem Glätteisen gepackt und nach innen gedreht.
  7. Danach wird das Eisen ein wenig nach unten gezogen und die Strähne jetzt nach außen gedreht.
  8. Diese abwechselnde Bewegung wird so lange wiederholt, bis die ganze Strähne gewellt ist und man mit dem Glätteisen an den Haarspitzen angekommen ist.

Für die restlichen Wasserwellen werden immer wieder 5 cm Strähnen wie oben beschrieben mit dem Glätteisen in die Haare eingedreht. Trocknet das Haar beim Frisieren zu schnell, lassen sich die einzelnen Strähnen mit einer Sprühflasche anfeuchten. Allerdings sollte dann auch nochmals Schaumfestiger ins Haar gegeben werden.

Wasserwellen im trockenen Haar

Einen besonders guten Halt und die besonders schöne und anliegende Form bekommen die Wellen, wenn das nasse Haar frisiert wird. Ist die Zeit jedoch knapp, dann lassen sich die Wellen auch ins trockene Haar zaubern. Dieses sollte aber zumindest angefeuchtet werden. Dazu eignet sich eine handelsübliche Sprühflasche, die mit Wasser gefüllt wird. Noch schneller geht es, wenn kein Wasser, sondern Haarfestiger auf die einzelnen Strähnen gesprüht wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass man so jede einzelne Strähne gezielt einsprühen und stylen kann, ohne dass die Haare vorher wieder trocknen.

Sobald der Haarfestiger auf der Strähne ist, wird das Glätteisen oben am Kopf angesetzt und die erste Welle geformt. Die erste Drehung erfolgt nach innen. Bei trockenem Haar sollte das Eisen etwas langsamer gedreht und gezogen werden, damit die Haare richtig in Form kommen. Ist die erste Welle nach innen fertig, wird das Glätteisen ein wenig nach unten gezogen und für die zweite Welle nach außen gedreht. Diese rollende Bewegung wird so oft wiederholt, bis die Haarspitzen erreicht sind. Jetzt fehlt nur noch das passende Haarparfum.

Die richtige Haarlänge für Wasserwellen

Ist das Haar zu kurz, lassen sich die Wellen nicht Formen und die Frisur kommt nicht zur Geltung. Die bezaubernden Haarwellen eignen sich für alle Haare, die mindestens Kinnlänge haben. Wer eine Pony-Frisur trägt, kann sich ebenfalls freuen. Lassen sich die Strähnchen des Ponys hinter die Ohren machen, steht den Wellen nichts mehr im Weg. Der Look der 20er und 30er Jahre lässt sich in glattes oder lockiges Haar stylen und kann bei dicken oder dünnem Haar getragen werden. Stylt man die Locken mit dem Glätteisen, sollte auch an den Hitzeschutz gedacht werden. Besondere Vorsicht ist bei der ersten Drehung geboten, denn bei der ersten Welle wird das Glätteisen direkt am Haaransatz angesetzt und gedreht.

Wer langes Haar hat, kann sich die fertigen Wasserwellen nochmals stylen. Dazu werden die Wellen zuerst zu einem leckeren Pferdeschwanz gebunden und anschließend zur Hälfte zum Dutt aufgedreht. Die restlichen Wellen schauen modisch aus dem Dutt hervor. Natürlich lassen sich auch einzelne Wellen oder seitliche Haarpartien zusammenbinden oder hochstecken. Je länger die Haare sind, desto mehr Möglichkeiten gibt es beim Styling von Wasserwellen.